Alle Beiträge von Sonja Schwarzmaier

Verzeihen Tag 6

✨ Deine Seelenreinigung ✨

Diese Woche habe ich viel über das Thema Verzeihen gesprochen.

Doch manchmal merken wir, dass Verzeihen nicht einfach eine Entscheidung ist. Obwohl wir loslassen möchten, sitzen Verletzungen, Enttäuschungen oder alte Erfahrungen noch tief in uns fest.

Genau hier kann eine Seelenreise eine wundervolle Unterstützung sein.

Sie hilft dabei, die Ursachen von Blockaden, wiederkehrenden Herausforderungen, Ängsten oder belastenden Situationen zu erkennen und auf einer tieferen Ebene zu verstehen und zu lösen.

Oft zeigt uns die Seele Zusammenhänge, die unserem Verstand verborgen bleiben. Dadurch kann Verständnis entstehen – für uns selbst, für andere Menschen und für die Erfahrungen, die wir gemacht haben.

Aus diesem Verständnis heraus wird Verzeihen oft leichter. Nicht weil das Geschehene richtig war, sondern weil wir bereit werden, den Schmerz loszulassen und wieder in unseren Frieden zu kommen.

Durch diese Form der Seelenreinigung darfst Du alten Ballast abwerfen, Glaubenssätze transformieren, vergeben, verzeihen und wieder mehr Leichtigkeit in Dein Leben einladen.

Wenn Du spürst, dass Dich ein Thema belastet und Du alleine nicht weiterkommst, begleite ich Dich gerne auf einer Seelenreise.

Ich freue mich auf Dich. 💜

Sonja

Namasté 🙏

✨ Heilung beginnt in uns selbst ✨

Wie wäre es, wenn innerer Frieden nicht davon abhängt, dass sich andere Menschen verändern, sondern damit beginnt, dass wir in uns selbst Heilung zulassen?

Genau diese Botschaft vermittelt Ho’oponopono, eine alte hawaiianische Vergebungspraxis, die Menschen auf der ganzen Welt inspiriert.

Eine bekannte Geschichte wurde durch Joe Vitale bekannt. Er erzählte von einem Therapeuten auf Hawaii, der auf einer Station für kriminelle, psychisch kranke Patienten arbeitete. Anstatt die Patienten direkt zu behandeln, studierte er ihre Akten und richtete seine Aufmerksamkeit nach innen. Er fragte sich nicht, was mit den anderen falsch war, sondern was in ihm selbst geheilt werden durfte. Mit der Zeit sollen sich die Zustände auf der Station verbessert haben, bis sie schließlich geschlossen wurde.

Ob man diese Geschichte als Tatsache oder als Metapher betrachtet – ihre Botschaft ist kraftvoll: Veränderung beginnt in uns selbst.

Ho’oponopono bedeutet sinngemäß „etwas richtigstellen“ oder „in Ordnung bringen“. Es geht darum, Verantwortung für die eigenen Gedanken, Gefühle und Verletzungen zu übernehmen, um Frieden und Heilung zu ermöglichen.

Dabei geht es nicht nur darum, die Worte zu sprechen – man darf sie fühlen.

💛 Es tut mir leid.
(Hier benennst du das Thema oder die Situation, um die es geht.)

💛 Ich vergebe mir und ich vergebe dir.
(Das ist oft der schwierigste Teil. Hier versuchst du zu verstehen, warum die andere Person so gehandelt haben könnte. Du suchst nicht nach Entschuldigungen, sondern nach Verständnis. Vielleicht erinnerst du dich auch an Situationen, in denen du selbst ähnlich gehandelt hast, und erkennst die menschlichen Beweggründe dahinter.)

💛 Ich lasse los.

💛 Ich liebe mich und ich liebe dich.
(Hier geht es darum, die andere Person trotz der Verletzung auf einer tieferen Ebene anzunehmen – auf der Seelenebene, auf der wir alle Liebe sind. Gleichzeitig schenkst du auch dir selbst Liebe und Mitgefühl.)

💛 Ich übergebe es Gott.

💛 Ich bin bereit, ein Wunder zu bezeugen.

💛 Danke.
(Du dankst für die Heilung und dafür, dass Vergebung bereits geschehen darf.)

Ho’oponopono bedeutet nicht, verletzendes Verhalten gutzuheißen oder Grenzen aufzugeben. Es bedeutet, die Last, die du in dir trägst, loszulassen und wieder Frieden in deinem Herzen zu finden.

🙏 Möge Heilung dort beginnen, wo Vergebung möglich wird.

Verzeihen Tag 3

✨ Dem Leben verzeihen ✨

Manchmal sind wir nicht auf einen Menschen wütend.
Manchmal sind wir auf das Leben selbst wütend.

Weil Dinge passiert sind, die wir nicht verstehen.
Weil wir verletzt wurden.
Weil wir jemanden verloren haben.
Weil Träume zerplatzt sind.
Weil das Leben anders verlief, als wir es uns gewünscht hatten.

Oft tragen wir diese Enttäuschung jahrelang mit uns herum, ohne es bewusst zu merken.

Dem Leben zu verzeihen bedeutet nicht, alles gut zu finden, was geschehen ist.
Es bedeutet, den Kampf gegen das Vergangene loszulassen.
Es bedeutet anzunehmen, dass wir die Vergangenheit nicht ändern können, aber entscheiden dürfen, wie wir heute weitergehen.

Denn alles im Leben hat zwei Seiten.
Auch wenn wir eine Situation zunächst als schmerzhaft oder ungerecht empfinden, steckt oft eine wertvolle Erkenntnis darin.

Frage Dich heute:

✨ Was habe ich aus einer Enttäuschung gelernt?
✨ Woran bin ich gewachsen?
✨ Welche Stärke habe ich dadurch entwickelt?

Manchmal erkennen wir erst viel später, dass eine schmerzhafte Erfahrung uns genau dorthin geführt hat, wo wir heute stehen.

Vielleicht ist die Frage dieser Woche:

💛 Gibt es etwas, das ich dem Leben noch nicht verziehen habe?

Denn Frieden entsteht oft dort, wo der Widerstand endet – und Dankbarkeit dort, wo wir erkennen, dass selbst schwierige Erfahrungen uns etwas geschenkt haben: Wachstum, Stärke und neue Wege.

Verzeihen Tag 2

Hallo liebe Herzensmenschen ❤️

Heute möchte ich eine kleine Geschichte mit euch teilen:

Zwei Freunde wanderten gemeinsam durch die Wüste. Nach einem Streit schlug der eine den anderen ins Gesicht.

Der Verletzte schrieb daraufhin in den Sand:
„Heute hat mich mein bester Freund verletzt.“

Später rettete derselbe Freund ihm das Leben.

Da nahm er einen Stein und ritzte hinein:
„Heute hat mir mein bester Freund das Leben gerettet.“

Als er gefragt wurde, warum er das eine in den Sand und das andere in den Stein geschrieben habe, antwortete er:

„Verletzungen sollten wir in den Sand schreiben, damit der Wind der Vergebung sie verweht. Gutes sollten wir in Stein meißeln, damit wir es niemals vergessen.“

Vielleicht wurdest auch Du verletzt.
Vielleicht wurde Dein Vertrauen missbraucht.
Vielleicht trägt Dein Herz Wunden, die bis heute schmerzen.

Ich weiß, Du fragst Dich manchmal: „Warum?“

Und vielleicht hast Du begonnen, eine Mauer um Dein Herz zu bauen, damit Dich niemand mehr verletzen kann.

Doch hinter einer Mauer kann kein Sonnenlicht eindringen.
Keine Wärme.
Keine Liebe.

Dabei ist die Liebe das Wertvollste, was wir in unserem Leben erfahren dürfen.

Denk daran:
Es ist nicht die Liebe, die uns verletzt.
Es ist das Fehlen von Liebe.
Es sind Angst, Enttäuschung und Schmerz – aber niemals die Liebe selbst.

Liebe ist Güte.
Liebe ist Geborgenheit.
Liebe ist Heilung.

Verzeihen bedeutet nicht, gutzuheißen, was geschehen ist.
Verzeihen bedeutet, die Mauer Stein für Stein abzutragen und Dein Herz wieder für das Licht zu öffnen.

Ich weiß, das braucht Mut.

Doch vielleicht ist heute der Tag, an dem Du eine Verletzung in den Sand schreiben darfst, damit der Wind sie langsam davonträgt.

Denn die Liebe wartet schon auf Dich. ❤️

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag und sende Dir eine Herzensumarmung.

❤️ Sonja

Telegram Kanal Herzensstark

Grüß Gott, Sonja
deinem Telegram Kanal folge ich aus dem Grund, da es einer von wenigen ist, in welchem nur positive, liebevolle Denkanstöße geteilt werden. Sehr wohltuend und ein Lichtblick in „der heutigen Zeit“. Auch ich wünsche dir von Herzen Heil und Segen.
Liebe Grüße Ulrike

Telegram Kanal Herzensstark

Hallo Sonja,
der Dank gebührt dir.
Dein Kanal ist was ganz besonderes.
Ich freue mich über deine „kleinen“ Texte und Gedanken, die mich die Welt aus einem anderen Blickwinkel sehen lassen. Dann sind oft die auf den ersten Blick unverständlichen, schwierigen Dinge dann gar nicht mehr so schlimm.
Vielen lieben Dank, für deinen Kanal, für deine Beiträge, die du Tag für Tag mit uns allen teilst.
Liebe Grüße Evi

Verzeihen

Hallo liebe Herzensmenschen,

diese Woche geht es um das Thema Verzeihen.

Denn an Ärger festzuhalten ist, als würdest du ein glühendes Stück Kohle festhalten, mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst.
– Buddha

Das ist einer der Gründe, warum ich Verzeihen so wichtig finde.
Verzeihen bedeutet nicht, gutzuheißen, was passiert ist. Verzeihen bedeutet, Frieden damit zu schließen.

Und möchtest du wirklich weiterhin einer anderen Person das Privileg geben, darüber zu bestimmen, wie du dich fühlst?

Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst.

Sollte dir das Verzeihen schwerfallen, dann versuche, der Seele zu vergeben. Denn eine Seele ist niemals „böse“ – sie möchte uns Erfahrungen schenken und Wachstum ermöglichen.

Kennst du das Buch Die kleine Seele und die Erde? Dort wird dies sehr schön beschrieben. Die kleine Seele wollte Verzeihen lernen, und dafür stellte sich eine andere Seele zur Verfügung.
Mit einer Bitte:
„Egal, was ich tue – denke immer daran, wer ich wirklich bin.“

Eine schöne Übung kann sein, den Namen der Person, der du vergeben möchtest – auch wenn du es vielleicht noch nicht ganz kannst – auf ein Blatt Papier zu schreiben und dieses anschließend zu verbrennen. Dabei darfst du bewusst loslassen, was dich belastet.

Frage dich diese Woche:

Wem darf ich vergeben, damit ich frei sein kann?

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und sende dir eine Herzenumarmung.
❤️ Sonja