Archiv der Kategorie: Fundstücke

So wahr, so schön!

Danke DAVID <3

Der größte Segen ist nicht zu erkennen, dass Gott dich liebt, sondern zu begreifen, dass Gott DICH, genau DICH, mit einer Mission in die Welt sandte.

Das bedeutet, dass Gott dir so sehr vertraut, dir eine wichtige und wertvolle Aufgabe anzuvertrauen.
Du bist nicht zufällig zu dieser Zeit hier – das ganze Universum wollte genau DICH in deinem So-Sein genau jetzt hier!

Das sollte dein größter Frieden, deine höchste Erfüllung sein.
Dahin gehe – in dein Herz!
Und höre, was es dir sagt.
Und niemals höre auf jemand anderen als auf dein Herz.
Auch auf mich höre nicht, denn ich bin nicht dein Herz, aber ich bin einer, der seinem eigenen Herzen folgt.

Stell dir vor, ich wäre bloß der leise Wegweiser, der Finger, der an deine Schulter klopft, der Wecker, den du dir selbst gestellt hast. Und dann geh in die Stille und WISSE – Gott will dich genau so, wie du in diesem Augenblick bist, und ES wird dich IMMER genau so wollen, wie du in jedem Augenblick bist.

Das ist Segen.
Das ist Ankommen.
Das ist Heimat!

Du bist für eine besondere, einzigartige Aufgabe geboren und es gibt nichts und niemand, der dich daran hindern kann, diese auch zu erfüllen.

Du erfüllst sie bereits.
Du bist jetzt total hier – und das ist alles, was zu tun ist!

.-..-.
`•.•´
●/
/▌
//

Text: David P. Pauswek – Der Andersmensch, © 2013
Bild: Picspeed HD Wallpapers

Leben

Wenn ich noch einmal zu leben hätte.

Ich würde wagen, das nächste mal mehr Fehler zu machen.
ich würde versuchen,
nicht so schrecklich perfekt sein zu wollen;
dann würde ich mich mehr entspannen
und vieles nicht mehr so ernst nehmen;
dann wäre ich ausgelassener und verrückter.
Ich würde alberner sein, als ich es auf dieser Reise war.
Ich würde mehr Chancen nutzen.
Ich würde mir nicht mehr
so viele Sorgen machen um mein Ansehen;
dann würde ich mehr reisen,
mehr Berge besteigen,
mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenuntergänge beobachten;
dann hätte ich mehr wirkliche Schwierigkeiten
als nur eingebildete.
Sehen sie, ich bin einer dieser Menschen, die Stunde für Stunde, Tag für Tag vernünftig und normal leben.
Oh, ich hatte meine Augenblicke, und wenn ich es noch einmal machen könnte, würde ich mehr Augenblicke haben.
Tatsächlich würde ich versuchen, nichts anderes zu haben,
nur Augenblicke.
Einen nach dem anderen, anstatt so viele Jahre jedem Tag vorauszueilen.
Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich früher im Frühjahr
und später im Herbst barfuß gehen.
Ich würde öfter Tanzen gehen.
Ich würde mehr Karussell fahren.
Ich würde mehr Blumen riechen,
und mehr Gänseblümchen pflücken.
Mehr Kinder umarmen
und mehr Menschen sagen, daß ich sie liebe.
Wenn ich noch einmal zu leben hätte,
aber ich habe es nicht…

Nadine Stair (85 Jahre)

Das rosa Tütchen

Als ich eines Tages traurig durch den Park schlenderte
und mich auf einer Parkbank niederließ,
um über alles nachzudenken was in meinem Leben schief läuft,
setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.

Sie spürte meine Stimmung und fragte: „Warum bist du so traurig?“

„Ach“ sagte ich „ ich habe keine Freude im Leben.
Alle sind gegen mich. Alles läuft schief.
Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll“.

„Hmmm“, meinte das Mädchen,
„Wo hast du denn dein rosa Tütchen?
Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.“

„Was für ein rosa Tütchen?“ fragte ich sie verwundert.

„Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.“

Wortlos reichte ich es ihr.

Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und
sah in mein schwarzes Tütchen hinein.
Ich bemerkte, wie sie erschrak.

„Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“

„Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“

„Hier nimm,“
meinte das Mädchen und reichte mir ein rosa Tütchen.

„Sieh hinein!“

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rosa Tütchen und konnte sehen,
dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens.
Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war.

Wo ist dein schwarzes Tütchen?“ fragte ich neugierig.

„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum“,
sagte sie.

„Für mich ist es wichtig, mein rosa Tütchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen.
Da stopfe ich soviel wie möglich hinein.

Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne traurig zu werden,
dann öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein.
Dann geht es mir sofort besser.“

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte,
gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden.

Neben mir auf der Bank lag ein rosa Tütchen.
Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein.

Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss,
den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte.

Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz.

Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend,
am nächsten Papierkorb mich meines schwarzen Tütchens zu entledigen.

Ich wünsche Dir ein stets volles, rosa Tütchen…!
(Autor unbekannt)