Archiv der Kategorie: Fundstücke

Das gleiche

Wie ist es möglich, das 6,9 Milliarden Menschen alle das gleiche wollen –
Frieden, Sicherheit, Zukunftschance, Wohlstand, Glück und Liebe –
und dennoch, offenbar unfähig sind, es zu erlangen? Neale Donald Walsch

Garten der Liebe

ch habe mein Ohr an das Herz
der Erde gelegt.
Sie hat mir von der Liebe zwischen sich
und dem Regen erzählt.

Ich habe mein Ohr an das Herz
des Wassers gelegt.
Es hat mir von der Liebe zwischen sich
und seinen Quellen erzählt.

Ich habe mein Ohr an das Herz
des Baumes gelegt.
Er hat mir von der Liebe zwischen sich
und seinen Blättern erzählt.

Als ich mein Ohr an das Herz
der Liebe selbst gelegt habe,
hat sie mir von der Freiheit erzählt.

Sherko Berkas

Der Ruf der Quelle

Kehre zurück – höre den Ruf der Quelle in dir,
und erkenne ihn in allem, was auf deinem Weg liegt.

Ehre und Achtung vor allen Mitgeschöpfen auf diesem Planeten,
das ist der Weg zum Licht der Seele, zu den Tiergeistern,
die seit Anbeginn der Zeit mit uns wandern,
uns führen, uns nähren und uns lehren.

Höre den Ruf der Quelle in dir.

Frei wie ein Adler,
schlau wie ein Fuchs,
zart wie ein Schmetterling,
stark und mutig wie ein Löwe,
beschützend und kraftvoll wie ein Bär,
fleißig wie eine Biene,
weise wie eine Eule,
mächtig wie eine Schlange,
treu wie ein Hund,
ungebunden und frei wie eine Katze …

Inmitten dieser Fülle hast du deinen Weg begonnen,
den Tanz der heiligen Wege
und der vielen Zwischenrichtungen des Lebens,
den Weg der Erde,
den Weg des Himmels
und den Weg der Mitte in dir.
Lausche dem Lied, das das Leben dir bringt,
finde den Weg zurück zur Sprache der Seele,
die mit allem kommuniziert.

Höre den Ruf der Quelle in dir.

Geben und Nehmen,
der große Kreislauf bringt alles wieder,
wieder, wieder und wieder;
und so haben wir unendliche Chancen.
Öffne deine inneren Sinne,
denn alles ist bereits in dir.

Höre den Ruf der Quelle in dir.

Ursprung unbekannt

Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?“

Da antwortete er:
„Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.“

Margaret Fishback Powers

Zeit

Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss. Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.