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Meine Herzensbotschaften

Ab heute findet Ihr hier, meine Herzensbotschaften.

Ich bekam die Intuition der geistigen Welt,  meine Gedanken und Gefühle doch niederzuschreiben und diese Herzensbotschaften auch für andere zugänglich zu machen.
Ich folgte diesem und bin gespannt, was daraus wird.
Ich hoffe, ich kann Dich damit erfreuen, inspirieren und unterstützen.

Meine Worte dürfen gerne geteilt werden, aber nur unverändert, vollständig und mit Angabe der Quelle.

20.6.25
Nachtrag: Ab sofort werde ich auch immer wieder mal über mein Wirken (Angebote) in diesen Blog schreiben

Wünsche Dir einen wunderschönen Tag voller Glückmomente

Verzeihen Tag 3

✨ Dem Leben verzeihen ✨

Manchmal sind wir nicht auf einen Menschen wütend.
Manchmal sind wir auf das Leben selbst wütend.

Weil Dinge passiert sind, die wir nicht verstehen.
Weil wir verletzt wurden.
Weil wir jemanden verloren haben.
Weil Träume zerplatzt sind.
Weil das Leben anders verlief, als wir es uns gewünscht hatten.

Oft tragen wir diese Enttäuschung jahrelang mit uns herum, ohne es bewusst zu merken.

Dem Leben zu verzeihen bedeutet nicht, alles gut zu finden, was geschehen ist.
Es bedeutet, den Kampf gegen das Vergangene loszulassen.
Es bedeutet anzunehmen, dass wir die Vergangenheit nicht ändern können, aber entscheiden dürfen, wie wir heute weitergehen.

Denn alles im Leben hat zwei Seiten.
Auch wenn wir eine Situation zunächst als schmerzhaft oder ungerecht empfinden, steckt oft eine wertvolle Erkenntnis darin.

Frage Dich heute:

✨ Was habe ich aus einer Enttäuschung gelernt?
✨ Woran bin ich gewachsen?
✨ Welche Stärke habe ich dadurch entwickelt?

Manchmal erkennen wir erst viel später, dass eine schmerzhafte Erfahrung uns genau dorthin geführt hat, wo wir heute stehen.

Vielleicht ist die Frage dieser Woche:

💛 Gibt es etwas, das ich dem Leben noch nicht verziehen habe?

Denn Frieden entsteht oft dort, wo der Widerstand endet – und Dankbarkeit dort, wo wir erkennen, dass selbst schwierige Erfahrungen uns etwas geschenkt haben: Wachstum, Stärke und neue Wege.

Verzeihen Tag 2

Hallo liebe Herzensmenschen ❤️

Heute möchte ich eine kleine Geschichte mit euch teilen:

Zwei Freunde wanderten gemeinsam durch die Wüste. Nach einem Streit schlug der eine den anderen ins Gesicht.

Der Verletzte schrieb daraufhin in den Sand:
„Heute hat mich mein bester Freund verletzt.“

Später rettete derselbe Freund ihm das Leben.

Da nahm er einen Stein und ritzte hinein:
„Heute hat mir mein bester Freund das Leben gerettet.“

Als er gefragt wurde, warum er das eine in den Sand und das andere in den Stein geschrieben habe, antwortete er:

„Verletzungen sollten wir in den Sand schreiben, damit der Wind der Vergebung sie verweht. Gutes sollten wir in Stein meißeln, damit wir es niemals vergessen.“

Vielleicht wurdest auch Du verletzt.
Vielleicht wurde Dein Vertrauen missbraucht.
Vielleicht trägt Dein Herz Wunden, die bis heute schmerzen.

Ich weiß, Du fragst Dich manchmal: „Warum?“

Und vielleicht hast Du begonnen, eine Mauer um Dein Herz zu bauen, damit Dich niemand mehr verletzen kann.

Doch hinter einer Mauer kann kein Sonnenlicht eindringen.
Keine Wärme.
Keine Liebe.

Dabei ist die Liebe das Wertvollste, was wir in unserem Leben erfahren dürfen.

Denk daran:
Es ist nicht die Liebe, die uns verletzt.
Es ist das Fehlen von Liebe.
Es sind Angst, Enttäuschung und Schmerz – aber niemals die Liebe selbst.

Liebe ist Güte.
Liebe ist Geborgenheit.
Liebe ist Heilung.

Verzeihen bedeutet nicht, gutzuheißen, was geschehen ist.
Verzeihen bedeutet, die Mauer Stein für Stein abzutragen und Dein Herz wieder für das Licht zu öffnen.

Ich weiß, das braucht Mut.

Doch vielleicht ist heute der Tag, an dem Du eine Verletzung in den Sand schreiben darfst, damit der Wind sie langsam davonträgt.

Denn die Liebe wartet schon auf Dich. ❤️

Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag und sende Dir eine Herzensumarmung.

❤️ Sonja

Verzeihen

Hallo liebe Herzensmenschen,

diese Woche geht es um das Thema Verzeihen.

Denn an Ärger festzuhalten ist, als würdest du ein glühendes Stück Kohle festhalten, mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst.
– Buddha

Das ist einer der Gründe, warum ich Verzeihen so wichtig finde.
Verzeihen bedeutet nicht, gutzuheißen, was passiert ist. Verzeihen bedeutet, Frieden damit zu schließen.

Und möchtest du wirklich weiterhin einer anderen Person das Privileg geben, darüber zu bestimmen, wie du dich fühlst?

Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst.

Sollte dir das Verzeihen schwerfallen, dann versuche, der Seele zu vergeben. Denn eine Seele ist niemals „böse“ – sie möchte uns Erfahrungen schenken und Wachstum ermöglichen.

Kennst du das Buch Die kleine Seele und die Erde? Dort wird dies sehr schön beschrieben. Die kleine Seele wollte Verzeihen lernen, und dafür stellte sich eine andere Seele zur Verfügung.
Mit einer Bitte:
„Egal, was ich tue – denke immer daran, wer ich wirklich bin.“

Eine schöne Übung kann sein, den Namen der Person, der du vergeben möchtest – auch wenn du es vielleicht noch nicht ganz kannst – auf ein Blatt Papier zu schreiben und dieses anschließend zu verbrennen. Dabei darfst du bewusst loslassen, was dich belastet.

Frage dich diese Woche:

Wem darf ich vergeben, damit ich frei sein kann?

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag und sende dir eine Herzenumarmung.
❤️ Sonja

Tipps für mehr Selbstliebe und Selbstbewusstsein

Sei es dir wert ❤️

1. Verzichte auf Selbstkritik
Höre auf, dich selbst ständig zu kritisieren. Sprich liebevoll mit dir und erkenne deine Stärken an. Schreibe dir einen Liebesbrief und erinnere dich daran, was du an dir schätzt.

2. Nimm dich so an, wie du bist
Niemand ist perfekt – und niemand muss es sein. Du bist wertvoll, genau so, wie du bist.

3. Höre auf, dir selbst Angst zu machen
Lass dich nicht vom Terror negativer Gedanken beherrschen. Nicht jeder Gedanke entspricht der Wahrheit.

4. Sei sanft, freundlich und geduldig mit dir
Behandle dich selbst mit derselben Liebe und Fürsorge, die du einem guten Freund schenken würdest.

5. Sei nett zu deinem Verstand
Achte darauf, womit du deinen Geist nährst. Positive Gedanken stärken dein Wohlbefinden.

6. Eigenlob ist gesund
Freue dich über deine Erfolge und erkenne an, was du bereits geschafft hast.

7. Hilf dir selbst und lass dir helfen
Du musst nicht alles alleine tragen. Es ist ein Zeichen von Stärke, Unterstützung anzunehmen.

8. Gehe liebevoll mit den schwierigen Seiten deines Lebens um
Auch Herausforderungen und Schwächen gehören zum Leben. Begegne ihnen mit Verständnis statt mit Ablehnung.

9. Sorge gut für deinen Körper
Gesunde Ernährung, ausreichend Wasser, Bewegung und Erholung schenken dir Kraft und Wohlbefinden.

10. Mache Spiegelarbeit
Schaue dir regelmäßig in die Augen und begegne dir selbst mit Liebe und Wertschätzung.

11. Liebe dich selbst
Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Begegne dir mit Respekt und Zuneigung.

12. Lebe im Hier und Jetzt
Genieße den gegenwärtigen Moment, anstatt dich in Sorgen über die Zukunft oder Gedanken an die Vergangenheit zu verlieren.

13. Finde heraus, was dich von Herzen glücklich macht
Nimm dir Zeit, deine Wünsche, Träume und Leidenschaften zu entdecken.

14. Übernimm Verantwortung für dein Leben
Du hast die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen und dein Leben bewusst zu gestalten.

15. Vertraue dem Leben
Glaube daran, dass vieles zur richtigen Zeit in dein Leben kommen wird.

16. Lerne, in die Stille zu gehen
Meditation, Achtsamkeit und bewusste Ruhe helfen dir, wieder bei dir selbst anzukommen.

17. Verbringe Zeit in der Natur
Gehe spazieren, genieße die Schönheit deiner Umgebung und schenke dir selbst Blumen.

18. Umgib dich mit unterstützenden Menschen
Verbringe Zeit mit Menschen, die dich stärken, ermutigen und dein Herz berühren. Distanziere dich von Menschen, die ständig kritisieren oder deine Energie rauben.

19. Sei du selbst
Du wirst es nie schaffen, dass dich jeder mag. Also kannst du genauso gut authentisch sein. Wenn dich niemand jemals doof fände, wärst du vermutlich ziemlich langweilig. 😉

20. Tanze, singe und lache
Freude ist Nahrung für die Seele. Erlaube dir, das Leben leicht zu nehmen.

21. Achte auf deine Bedürfnisse
Nimm wahr, was du wirklich brauchst, und erlaube dir, gut für dich zu sorgen.

22. Gönne dir etwas Gutes
Nimm dir regelmäßig Zeit für dich und investiere in dein Wohlbefinden, zum Beispiel durch:

  • einen Wellnessurlaub
  • eine Massage
  • einen Friseurbesuch
  • hochwertige Kleidung
  • gesundes Essen und Trinken
  • ein liebevoll eingerichtetes Zuhause

Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass mein Anderssein nie ein Fehler war – sondern ein Teil von mir, den ich lernen durfte zu lieben. ✨

Ich bin nicht zu viel.
Und auch nicht zu wenig.

Nicht zu sensibel.
Nicht schwierig.

Ich fühle einfach tief. 💛

Lange Zeit habe ich versucht, mich anzupassen, damit andere mich verstehen oder akzeptieren. Doch dabei habe ich mich selbst verloren.

Heute weiß ich:
Selbstliebe bedeutet nicht, jemand anderes zu werden.
Selbstliebe bedeutet, sich selbst anzunehmen – auch die Seiten, die nicht jeder versteht.

Meine Sensibilität ist keine Schwäche.
Meine Tiefe ist keine Last.

Sie ist ein Teil meiner Stärke. ✨

Ja, es kostet manchmal Kraft, so viel wahrzunehmen.
Deshalb brauche ich Rückzug und Zeit für mich.

Aber ich muss mich dafür nicht mehr rechtfertigen.

Ich muss mich nicht kleiner machen, damit andere sich wohler fühlen.
Ich muss mich nicht verbiegen, um dazuzugehören.

Denn ich habe gelernt:
Ich bin es wert, geliebt zu werden – genauso, wie ich bin. 💛

Und Du auch.

Du bist nicht zu viel.
Du bist nicht zu wenig.
Du bist genau richtig. 🤍

Wie oft hast Du Dich schon kleiner gemacht, nur damit andere sich mit Dir wohler fühlen – und dabei vergessen, Dich selbst zu lieben?

 

🌸 Sich Zeit für mich selbst zu nehmen und mir bewusst Auszeiten zu gönnen, ist ein Akt der Selbstliebe.

🥗 Meinem Körper gesunde Nahrung zu schenken und nur selten Ungesundes zu essen, ist ein Akt der Selbstliebe.

💖 Mir selbst zu sagen, dass ich gut bin, so wie ich bin, und mir Liebe zu schenken, ist ein Akt der Selbstliebe.

🤗 Mir Gutes zu tun und liebevoll mit mir umzugehen, ist ein Akt der Selbstliebe.

🫶 Mich mit Menschen zu umgeben, die mir guttun, ist ein Akt der Selbstliebe.

🌳 Zeit in der Natur zu verbringen und zu meditieren, ist ein Akt der Selbstliebe.

✨ Positiv zu denken und dem Leben sowie Gott zu vertrauen, ist ein Akt der Selbstliebe.

🌟 Meiner Berufung zu folgen, anstatt irgendeinen Job zu machen, ist ein Akt der Selbstliebe.

❤️ Auf mein Herz zu hören und meiner Seele zu folgen, ist ein Akt der Selbstliebe.

🌷 Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun.

💫 Denn nur wenn ich in meiner Kraft bin, kann ich auch für meine Familie, meine Kinder, meine Freunde und meine Klienten da sein.

💝 Deshalb möchte ich Dir von Herzen ans Herz legen: Kümmere Dich gut um Dich selbst, tue Dir Gutes und werde Dir bewusst, dass Du der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist. Höre auf zu glauben, dass Selbstfürsorge etwas mit Egoismus zu tun hat.

🕊️ Denn nur wenn es Dir gut geht, kannst Du auch für andere da sein. ❤️

Hallo liebe Herzensmenschen, 💛

das Thema der Woche ist Selbstliebe.

Selbstliebe bedeutet, sich selbst mit Freundlichkeit, Wertschätzung und Mitgefühl zu begegnen – gerade auch in den Momenten, in denen nicht alles perfekt läuft.

Warum ist Selbstliebe so wichtig?

💡 Selbstliebe schenkt uns Selbstvertrauen und innere Stärke.
💡 Sie hilft uns, unsere eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu achten.
💡 Wer sich selbst annimmt, strahlt Authentizität und Sicherheit aus.
💡 Selbstliebe unterstützt uns dabei, Herausforderungen gelassener zu begegnen.
💡 Sie stärkt unsere emotionalen Ressourcen und unsere Resilienz.
💡 Wer gut für sich selbst sorgt, kann auch anderen mit mehr Offenheit, Großzügigkeit und Verständnis begegnen.
💡 Selbstliebe ist die Grundlage für gesunde Beziehungen – zu uns selbst und zu anderen.

Wenn wir uns selbst mit Liebe und Wertschätzung begegnen, sind wir weniger abhängig von der Bestätigung im Außen. Wir erkennen unseren eigenen Wert und lernen, uns selbst das zu geben, wonach wir oft so lange gesucht haben: Annahme, Verständnis und Mitgefühl.

Selbstliebe ist kein Egoismus. Sie ist die Basis für ein erfülltes, kraftvolles und liebevolles Leben.

✨ Denn die Beziehung zu dir selbst begleitet dich ein Leben lang – mach sie zu einer liebevollen.

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche voller Achtsamkeit, Herzenswärme und liebevoller Begegnungen mit euch selbst. 💛🌷✨

Zum vorletzten Tag meiner Dankbarkeitswoche möchte ich etwas teilen, das mich mit tiefer Freude erfüllt. ✨

Ich bin unendlich dankbar, dass in den vergangenen Wochen mein neues Herzensangebot Lumina Vera entstehen durfte.

Schritt für Schritt hat es sich aus meiner Arbeit, den Erfahrungen der letzten Jahre und den Begegnungen mit wunderbaren Menschen entwickelt. Aus all dem, was mich geprägt, berührt und begleitet hat.

Lumina Vera ist eine Einladung, wieder bei dir selbst anzukommen. Dich zu erinnern, wer du bist, wenn die Stimmen im Außen leiser werden und du deiner inneren Wahrheit Raum gibst.

Ich freue mich darauf, dieses besondere Angebot mit Menschen zu teilen, die spüren, dass es Zeit für neue Wege ist.

Von Herzen danke ich euch für euer Vertrauen 💛

Was ist etwas, für das du heute besonders dankbar bist?

Dankbarkeit zieht Fülle in Dein Leben

Mangeldenken zieht oft noch mehr Mangel an. Dankbarkeit hingegen öffnet den Blick für die Fülle, die bereits da ist, und lädt noch mehr davon in Dein Leben ein.

Ja, Du könntest mehr haben. Aber Du könntest auch so viel weniger haben. Mach Dir bewusst, dass es viele Menschen gibt, die gerne mit Dir tauschen würden.

Ein wertvoller Tipp: Es ist wichtig, nicht nur dankbar zu sein, sondern Dich auch zu fragen, warum Du dankbar bist. Dadurch wird das Gefühl der Dankbarkeit noch tiefer und kraftvoller.

Wofür bist Du dankbar? Und warum bist Du dafür dankbar?

Vergiss dabei nicht die Dinge, die für uns oft selbstverständlich geworden sind: ein Zuhause, sauberes Wasser, Wärme, ausreichend Nahrung, Gesundheit, Familie, Freunde oder die Tatsache, dass wir in Frieden leben dürfen.

Ein Segen für die Welt

Segnen bedeutet, Menschen und Dinge um uns herum mit unseren guten Wünschen und liebevollen Gedanken zu umhüllen. Das können andere Menschen sein, aber auch wir selbst, unser Zuhause oder unser Essen.

Schenke Deinen Speisen wieder mehr Wertschätzung. In einigen spirituellen Traditionen wird davon ausgegangen, dass Dankbarkeit und Segnungen die Energie von Menschen, Nahrung und ihrer Umgebung positiv beeinflussen können.

Danken, Loben und Anerkennen sind Ausdruck davon, das Gute in Menschen, Dingen und Situationen zu sehen, zu bestätigen und dadurch zu stärken.

Die Wirkung kann sich noch verstärken, wenn Du Dir vor Deinem inneren Auge vorstellst, wie ein Strahl aus Liebe und Licht zu einem Menschen fließt und ihn sanft umhüllt.

Wofür bist Du heute dankbar? ❤️

Für mich ist Putzen nicht einfach nur Putzen.
Ausmisten ist nicht nur Ausmisten.
Und Malern ist weit mehr als nur das Auftragen neuer Farbe.

Es ist ein Prozess des Loslassens. Ein bewusster Abschied von der Vergangenheit, von Dingen, Gedanken und Energien, die nicht mehr zu mir gehören. Mit jedem aussortierten Gegenstand, jeder gereinigten Ecke und jedem neuen Farbanstrich entsteht Raum für etwas Neues.

Ich lasse Altes hinter mir, verabschiede Vergangenes und schaffe Platz für frische Ideen, neue Möglichkeiten und positive Energie. Denn manchmal beginnt Veränderung im Inneren und zeigt sich schließlich auch im Außen – in den Räumen, die wir neu gestalten, und in der Leichtigkeit, die entsteht, wenn wir Ballast loslassen.

Für mich ist jede Veränderung im Haus auch eine innere Transformation. Während sich Räume wandeln, verändert sich oft auch etwas in mir. Altes darf gehen, neue Gedanken dürfen wachsen und ich entwickle mich weiter. Mein Zuhause und ich befinden uns dabei oft im gleichen Prozess.

Größere Veränderungen im Haus fühlen sich für mich immer auch wie ein neues Kapitel im Leben an. Sie spiegeln oft das wider, was sich auch in mir verändert. Deshalb geschieht nichts von heute auf morgen. Alles Neue braucht Zeit, um zu wachsen und sich zu entfalten.

Und wie im Leben selbst wird es oft erst einmal chaotisch. Dinge werden ausgeräumt, umgestellt, aussortiert. Vertrautes verschwindet, Neues ist noch nicht ganz angekommen. Für eine kurze Zeit scheint alles unordentlich und durcheinander. Doch genau dieses Chaos gehört zum Wandel dazu. Es ist der Übergang zwischen dem, was war, und dem, was entstehen darf.

Letztes Jahr habe ich Zimmer für Zimmer ausgemistet. Nicht nur mein Zuhause wurde leichter, sondern auch ich selbst. Dieses Jahr bekommt jedes Zimmer einen neuen Anstrich. Nicht alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt. So wie jede Veränderung im Leben Zeit braucht, darf auch mein Zuhause sich nach und nach verwandeln.

Und mit jedem Raum, der neu entsteht, entsteht auch ein kleines Stück von mir neu. Bis irgendwann aus dem vorübergehenden Chaos wieder etwas Schönes, Stimmiges und Ganzes geworden ist.

Gerade in diesem Prozess spüre ich auch viel Dankbarkeit. Dankbarkeit für alles, was war und mich geprägt hat, für das, was ich loslassen durfte, und für die Möglichkeit, immer wieder neu zu beginnen. Denn jeder Abschied schafft Raum für etwas Neues – und genau darin liegt für mich etwas sehr Wertvolles.

Geht es euch auch so, dass Veränderungen im Zuhause oft mit Veränderungen im eigenen Leben einhergehen?