Alle Beiträge von Sonja Schwarzmaier

Ankommen, Frieden

Ich will nichts mehr erklären müssen.
Ich möchte aus dem Herzen heraus handeln und sprechen,
ohne überlegen zu müssen, ob es die andere Person „falsch“ verstehen könnte.

Einfach anstatt kompliziert.
Begegnungen ohne „fragen“ zu haben.
Verstehen, auch ohne Worte.
Annahme und Liebe ohne Bedingungen.
In den Arm nehmen, der LIEBE willen.

Einfach nur SEIN.

Sonja, Herzensbotschafterin

Ich bin müde

Müde vom Leben.

Müde zu erklären.
Müde zu sprechen.

Müde vom kämpfen.
Müde vom anstrengen.

Müde vom nachdenken.
Müde zu verstehen.

Müde von der Angst.

Müde stark zu sein.
Müde mich zu verstellen.

Deswegen wird es Zeit,
loszulassen, zu vertrauen und zu SEIN.

Zu wissen, irgendwann alles getan zu haben und das es nicht mehr in meinen Händen liegt.
Es etwas „höherem“ zu überlassen….

Sonja, Herzensbotschafterin

Liebt euch, als wäre es das letzte mal

Genießt jeden Moment und seit Dankbar, wenn ihr Zeit mit den Menschen verbringen dürft, die euch wichtig sind.
Nutzt jeden Moment so, als wäre es eurer letztes Zusammensein.
Sagt immer alles, was euer Herz sagen will, haltet nichts zurück.

Denn es könnte immer die letzte Begegnung sein.

Und dann gibt es nichts schlimmeres, als wenn nicht alles gesagt und getan wurde, was „nötig“ gewesen wäre, wenn ihr gewusst hättet, das es eure letzte Begegnung ist.
Es ist quälend, wenn man noch so viel zu sagen hätte, aber die betreffende Person ist nicht mehr da.

Deswegen sagt immer alles, damit ihr hinterher nicht denkt, „hätte, wäre“ wenn“,
weil dann ist es zu spät.

Geht immer so auseinander, das ihr euren Frieden gefunden habt, sollte es das letzte Mal gewesen sein.

Sonja, Herzensbotschafterin

Kannst du annehmen?

Ich stelle gerade schmerzlich fest, das ich es kaum kann / konnte.

Ich war / bin immer diejenige, die anderen hilft.
Die für andere da ist.
Die immer ein offenes Ohr hat.
Die niemanden im Stich lässt.
Die einfach immer da ist, wenn man sie braucht.

Aber ich, fragte selten um Hilfe.
Ich habe immer alles allein gemacht.

Nur wenige Personen an mich rangelassen, wo ich mich mittlerweile aber auch ernsthaft frage, ob ich wirklich jemals jemanden wirklich an mich ranließ.

Habe kaum von mir erzählt, meinen Tränen, meinen Sorgen, meinen Ängsten.
Wollte nie jemand anderen mit meinen Dingen belasten.
Wollte immer stark sein, nur keine Schwäche zeigen.

Ich hab mich oft „allein“ gefühlt, obwohl ich es nie war,
weil immer tolle Herzensmenschen um mich herum waren.
Ich hätte mich „nur“ mehr öffnen brauchen.

Aber da kamen sie dann, die Ängste.
Die Angst verletzt zu werden.
Die Angst enttäuscht zu werden.
Die Angst wieder verlassen zu werden.
Das wird mir gerade schmerzlich bewusst.

Aber zum Glück zeigen sich mittlerweile noch viel viel mehr Menschen, die für mich da sind.
Die mir zeigen. Ich bin auch wichtig.

Manchmal kann ich das gar nicht glauben.

Kann nicht glauben, das Menschen, wenn ich ihnen meine „schwache“ Seite zeigen, sie trotzdem bleiben.
Kann nicht glauben, wenn ich nicht perfekt bin, mich Menschen trotzdem lieben.
Kann nicht glauben, das mir Menschen zuhören, wenn ich mal nur von mir erzähle.
Kann nicht glauben, diese Liebe verdient zu haben.

All dies darf ich gerade „lernen“.

Das mich Menschen so mögen/lieben wie ich bin
und sie nicht gehen, „nur“ weil ich auch mal Fehler mache und nicht immer stark bin.

Ja und sich zu öffnen, bedeutet nun mal, das man auch verletzt werden kann.

Aber wenn man sich sein ganzes Leben hinter Mauern verstecket,
kann man die Liebe dann auch nie wirklich richtig spüren.

Danke an all die Menschen, die für mich da sind
und tatsächlich die Geduld und Liebe aufbringen, meine Mauern zu durchbrechen.

Sonja, Herzensbotschafterin

Ich bin

Nein ich bin nicht perfekt, auch wenn ich das manchmal noch sein möchte.
Ja ich mache Fehler und daraus lerne ich.

Nein, ich verstecke mich nicht mehr, auch wenn mich nicht jeden mögen wird.

Ja ich zeige immer mehr meine Gefühle, auch auf die Gefahr hin verletzt zu werden.
Ja ich habe immer noch Ängste, nicht genug oder zu viel zu sein.
Ja ich weine manchmal, weil ich nicht mehr weiter weiß oder mich meine Gefühle und Emotionen aus der Bahn werfen.
Ja es macht mir manchmal noch Angst, mich endlich zu zeigen, wie ich wirklich bin.
Aber zu sein, was man nicht wirklich ist, lässt einen auf Dauer kaputt gehen.

Ja ich bin anderes und nicht immer einfach, aber trotzdem stolz auch mich und jeden Tag lerne ich mich mehr zu lieben, wie ich bin.

Sonja, Herzensbotschafterin